Wer am Wochenende in den Himmel schaute, bemerkte nicht nur die zwitschernden Vögel und das sonnige Wetter. Auffällig war auch die etwas gelbliche, trübe Sicht, auch bekannt als der Sahara-Staub.

Unter Einfluss des Tiefdruckgebiets über Nordafrika wurde am Wochenende Staub aufgewirbelt und mit der Höhenströmung über das Mittelmeer nach Europa getragen. Hobbyfotografen packten ihre besten Objektive ein und machten sich ans Werk, das Wetterphänomen in seiner vollen Pracht vor die Linse zu bekommen.

Leserreporter

Schicken Sie uns Ihre Bilder von Saharastaub und Blutregen.

Nachdem der mineralische Staub die Wolkenbildung fördert, regnet es am Montag in weiten Teilen der Schweiz. Der Sahara-Staub wird dann sozusagen aus der Luft gewaschen. Dieses Phänomen wird umgangssprachlich auch «Blutregen» genannt und ist daran zu erkennen, dass es auf Autos, Fensterscheiben, am Boden oranger bis rötlicher Rückstand zurückbleiben wird. 

In Deutschland hat der «Blutregen» bereits begonnen:

(sar)