Geschäftsidee

Für teure und andere Wohnungs-Büsi: Modellbauer baut Katzenlaufräder

Für teure und andere Wohnungs-Büsi: Modellbauer baut Katzenlaufräder

Nie mehr Faulpelz: 98 von 100 Katzen würden seine Laufräder nutzen, sagt René Heeb im Beitrag der Sendung «tierisch» – dass es funktioniert, bestätigt in der Sendung Mägi Baumann, Halterin von sechs Wohnungsrassekatzen.

Modellbauer René Heeb hatte eine interessante Geschäftsidee: Er baut Laufräder für Katzen. Seine Kunden sind Halter von Wohnungsbüsi oder teuren Rassekatzen.

Die Idee scheint simpel, doch bis zum fertigen Produkt war es ein langer Weg. Geräuschlos sollen René Heebs Katzenlaufräder sein, schliesslich stehen sie in der guten Stube. Zudem musste der Modellbauer aus dem zürcherischen Effretikon erst einmal das richtige Holz finden. Und die Laufbahn des Rads ist mit einem speziellen Teppich ausgelegt, in dem Katzenkrallen nicht hängen bleiben.

Gedacht sind René Heebs Laufräder vor allem für Wohnungskatzen ohne Auslauf. Unter seinen Kunden sind viele Halter von teuren Rassekatzen, die ihre Haustiere nicht ins Freie lassen, sagt der Modellbauer in der Sendung «tierisch».

Mit Geld-zurück-Garantie

Die Katzenlaufräder gibt es in verschiedenen Farben und Grössen. Und: «Von 100 Katzen nutzen mindestens 98 das Laufrad nach einer gewissen Zeit», sagt Heebs Geschäftspartner Kurt Linsi. Die beiden gewähren ihren Kunden eine spezielle Geld-zurück-Garantie: «Sollte eine Katze nicht in das Laufrad gehen, nehmen wir es wieder zurück.»

Das dürfte so manchen Halter einer launischen Katze entspannen, muss er für ein solches Laufrad ja doch mehrere hundert Franken ausgeben. (smo)

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