Verlassene Bauwerke

Es hätte das beste Spital Russlands werden sollen – doch dann entdeckten die Arbeiter das

Verlassene Bauwerke: Das sinkende Krankenhaus

Das sinkende Krankenhaus von Moskau war in den 90er Jahren ein Anziehungspunkt für Abenteuertouristen.

In den 80er Jahren wurde in Moskau mit dem Bau eines riesigen Spitals begonnen. Doch als die Mauern des Megabaus errichtet waren, begann die Konstruktion zu sinken. Auf der Suche nach dem Grund für die Instabiliät machten die Baustatiker einen grausigen Fund.

1980 wurde mit dem Bau des Hovrinskaya Krankenhaus in der russischen Hauptstadt Moskau begonnen. Der riesige Gebäudekomplex sollte einst rund 1300 Patienten fassen können. Doch dazu kam es nie. Fünf Jahre nach dem Spatenstich für das Mega-Spital mussten die Bauarbeiten eingestellt werden. Grund dafür war die Instabilität des Gebäudes – es begann zu sinken. 

Aus offiziellen Kreisen hiess es, der Bau sei wegen ungünstiger geologischer Bedingungen eingestellt worden. Doch betrachtet man alte Stadtkarten von Moskau entdeckt man an der Stelle des Krankenhauses einen grossen Friedhof, der wohl der Grund für das Sinken des Betonkoloss verantwortlich war. 

Jahrelang stand der Komplex leer, bis es in den 90er Jahren vermehrt abenteuerlustige Touristen, sogenannte «Urban Explorer», aber auch Okkultisten hinter die Mauern des gespenstischen Ortes zog. Seit einigen Jahren steht das verlassene Gebäude unter starker Bewachung, um Plünderer und Schaulustige abzuschrecken. Berichten zufolge soll das baufällige Spital bald abgerissen werden. (luk)

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