Vieraugenopossums

Die Schweizer Zoos sind um eine Tierart reicher – sie hat Seltenheitswert und Jö-Faktor

Die Schweizer Zoos sind um eine Tierart reicher – sie haben Seltenheitswert und Jö-Faktor

Da läuft etwas: Die Opossum-Familie in ihrem neuen, abgedunkelten Zuhause.

Im Papiliorama in Kerzers, Fribourg, sind Graue Vieraugenopossums eingezogen. Ausserhalb ihres natürlichen Lebensraumes in Mittelamerika sind die Tierchen nur noch in einem Moskauer Zoo zu sehen.

Keine Angst, sie haben nicht vier Augen. Die Grauen Vieraugenopossums haben ihren Namen von den beiden hellen Flecken über den Augen. Die mausähnlichen Tiere sind in den tropischen Wäldern Zentral- und Südamerikas heimisch. Und seit kurzem lebt eine Familie in der Schweiz: Zwei Elterntiere und ihre drei Jungen sind im Papiliorama in Kerzers FR eingezogen. Dort sind Flora und Fauna der Tropen zu sehen sowie einheimische Schmetterlinge.

Laut dem Tropenhaus war die Opossum-Familie vorher Teil einer wandernden Ausstellung und wurde dem Papiliorama von den privaten Haltern zur Übernahme angeboten. «Für das Tropenhaus war dies eine interessante Gelegenheit», heisst es in einer Mitteilung. Vor allem auch, weil Opossums selten in Zoos zu sehen seien. Nur noch in einem Moskauer Zoo würden Graue Vieraugenopossums gehalten.

Die Opossum-Eltern hätten die Namen «Crash» und «Eddie» getragen – wie die wohl berühmtesten Opossums aus dem Film «Ice Age»:

Die Nagetiere sind Allesfresser und vor allem: nachtaktiv. In Kerzers leben sie in einer verkehrten Welt. Mit einer abgedunkelten Kuppel macht das Tropenhaus den Tag zur Nacht, so dass die Besucher die Tiere tagsüber bei ihren nächtlichen Aktivitäten beobachten können.

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