Abnehmtipps

Dickes Büsi? Dann probieren Sie es mal mit diesem Trick!

Dickes Büsi? Dann probieren Sie es mal mit diesem Trick!

Erst die Arbeit, dann das Essen: Kater Blacky macht vor, wie der Spezialnapf funktioniert.

Wenn Ihr Büsi zu viel Fett angesetzt hat, dann sollte es in Zukunft vielleicht arbeiten für sein Futter. Die Sendung «tierisch» zeigt den Spezial-Napf und andere Abnehm-Tipps für Stubentiger. Und weiss, was zu tun ist, wenn gar nichts mehr hilft.

Zu wenig Bewegung, zu viel Essen. Wie bei uns Menschen sind das auch bei Katzen die Hauptgründe für Übergewicht. Es gibt aber auch andere Ursachen – hormonelle Probleme etwa oder die Nebenwirkungen bestimmter Medikamente.

Fressfallen lauern auch draussen

Die Sendung «tierisch» zeigt etwa den Fall von Katze Mitschi, die Cortison einnehmen muss. Und besucht die siebenfache Katzenbesitzerin Claudia Roth in Oberrüti AG (Video oben). Obwohl sich ihre Katzenbande im Garten austoben kann, kennt auch sie das Problem. Denn: Nur weil eine Katze Auslauf hat, ist sie nicht unbedingt schlank.

Neben Vögeln und Mäusen «lauern» oft auch bei den Nachbarn ungeplante Zwischenmalzeiten. «Da kann man nicht kontrollieren, was alles nebenbei noch gefressen wird», sagt Claudia Roth.

Mit Anstrengung zum Futter

Ein einfach Trick, damit die Katzen zuhause nicht zu viel fressen, sind spezielle Futternäpfe, bei denen die Vierbeiner nur an ihr Futter kommen, wenn sie dieses mit der Pfote herausfischen. Im Video zeigt Kater Blacky, wies geht. 

«Spielsachen, mit denen die Katze dafür arbeiten muss, um zu   ihrem Essen zu kommen, sind sicher eine gute Sache, die ich sehr empfehlen kann», sagt Tierarzt Reto Curti. Zum Abnehmen empfiehlt er zudem, gerade Stubentiger möglichst häufig mit Spielen zu beschäftigen.

Dicke Büsi leben gefährlich

Aber wenn alles nichts nützt – weniger Futter und mehr Bewegung –, hilft nur noch Diätfutter. «Das ist Futter mit viel Eiweiss und Rohstoffen», sagt der Tierarzt. «Damit nehmen Katzen meistens schnell und einfach ab.»

Übergewicht bei Katzen sollten deren Halter auf jeden Fall ernst nehmen: Wie auch bei Menschen kann zu viel Speck zu Bluthochdruck, Herzerkrankungen oder Atemwegsproblemen führen. Spätestens wenn die Katze sich nicht mehr selbst putzen kann, muss sie zum Tierarzt. (smo)

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