Die Haustiere von Bastian Rast hausen im Keller. In einem speziell isolierten Raum in 135 Terrarien. Es sind rund 500 Vogelspinnen und einige Skorpione.

Rast ist fasziniert von Vogelspinnen. Seit 13 Jahren erforscht er alles rund um die haarigen Achtbeiner und setzt sich für ihre Lebensräume ein, etwa die Regenwälder, die vielerorts Plantagen zum Opfer fallen. «Das Mikroklima, in dem die Spinnen leben, ist bedroht», sagt er im Beitrag der Sendung «tierisch».

Mittlerweile ist der gebürtige Limmattaler, von Beruf Kantonspolizist, ein gefragter Experte. Sein Wissen teilt er mit Schülern oder Spinnenphobikern und gibt es im Netz weiter.

Sie beissen nicht – solange man sie nicht ärgert

Vogelspinnen sind keine einfachen Haustiere. Bis zu drei Stunden pro Woche wendet Rast für die Fütterung auf und, um ihnen das richtige Klima zu bescheren – die einen mögen es heiss und trocken, andere lieber feucht. Das Futter für seine grossen Spinnen – vor allem Insekten – züchtet er selbst.

«Das Gift der Vogelspinnen ist für erwachsene Menschen keine Gefahr», beruhigt er. Es könne zu Krämpfen kommen, tödlich sei das aber nicht. Selbst wurde er noch nie von einer Vogelspinne gebissen. Denn: Wenn man diese nicht ärgere und behutsam mit ihnen umgehe, dann würden diese auch nicht zum Angriff übergehen. (smo)