Kolumne
Ich will hier rein

«Alle angeleinten Haustiere sind willkommen» - auch das Watussirind Oliver.

Susanne Holz
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Was einst Gerhard Schröder vor dem deutschen Kanzleramt stehend gesagt haben soll, darauf musste dieses Wa­tussirind namens Oliver gar nicht erst pochen. Es durfte so oder so zusammen mit seinen Besitzern Shelly Lumpkin und Vincent Browning die US-Tierhandlung in Texas besuchen, die sich auf ihre Fahnen geschrieben hat: «Alle angeleinten Haustiere sind willkommen».

Watussirind Oliver war wohl an der Leine, und auch seine riesigen Hörner scheinen durch die Tür gepasst zu haben. Kein Fehltritt also. Kein falscher Schritt, sondern ein erlaubter. Einfach nur zwei Texaner, die eine Tierhandlung beim Wort nahmen und sich mit ihrem Ochsen im Schlepptau einen Spass erlaubten. Dass der Gag gleichzeitig Werbung für das Event-erfahrene Rind und die Tierhandlung war, ist ein Nebeneffekt, der aus dem Spass Ernst werden lässt. Watussirind Oliver als unfreiwilliger Werbeträger – das wiederum könnte ein Fauxpas zumindest seitens seiner Besitzer sein. Ob dem Rind der Besuch gefallen hat, ist nicht bekannt. Vielleicht dachte es ja ganz für sich: solche Hornochsen.

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