Rezept
Her mit dem Vitamin C! Am besten in Form dieses prickelnden Desserts

Grapefruits, Zitronen, Passionsfrüchte – wenn das kein schöner Vitamin-Cocktail ist. Die Krönung dieses Desserts ist zwar ein britisches Rahmdessert mit dem faszinierenden Namen «Syllabub». Aber Kalorien braucht es ja auch, um dem garstigen Winterwetter standzuhalten.

Drucken
Teilen

Syllabub, sprich «Seilabab», heisst auf alt-englisch so viel wie «prickelnder Rahm». Der originelle Name setzt sich aus den ursprünglichen Zutaten zusammen: vergorener Most, also «bubbles» oder «Blöterli» auf gut Schweizerdeutsch, und «syller», dem Wort für den von der Milch abgeschöpften Rahm.

Noch vor dem Mixer erfunden

Syllabub war übrigens noch vor dem Mixer populär und wurde im 17. Jahrhundert an elisabethanischen Banketten aufgetischt.

Eine Renaissance feierte das Rezept dann aber mit dem Aufkommen der mechanischen Handrührgeräte, die es auch dem Mittelstand erlaubten, solche aufwändigen Desserts im Nu zuzubereiten.

Sherry statt Most

Annemarie Wildeisen verwendet Sherry statt des vergorenen Mosts, als alkoholfreie Alternative eignet sich Apfelsaft.

Vor dem Rahmsteifschlagen gilt es allerdings die Vitamine vorzubereiten. Am besten, Sie fangen mit den Grapefruits an. Diese werden zuerst filetiert und dann mariniert. Das Filetieren übrigens geht mit der Technik von Florina Manz eben so schnell wie Rahm steifschlagen mit dem Mixer.
Der Einkaufszettel zum Rezept:

wildeisen.ch

Noch mehr Winter-Vitamine gefällig? In der aktuellen Rezeptsammlung fürs Wochenende gibt es eine geballte Ladung in Form von Orangen, Zitronen, Limetten, Mangos und Chicorée. (smo)

Viel Spass beim Kochen und bleiben Sie gesund!

Aktuelle Nachrichten