Yoga und dünne Menschen – dieses Bild hat sich in unseren Köpfen eingebrannt, seit der Sport auf der Matte von der grossen (gutaussehenden) Masse betrieben wird.

«Yoga ist für alle!», sagt hingegen Dana Falsetti. Die Yogalehrerin aus der US-Stadt Philadelphia ist selbst mollig. Und sie will es auch bleiben. 

50 Kilo leichter und kein bisschen glücklicher

Die US-Website «Great Big Story» erzählt die kleinen, aber guten Geschichten, die das Leben so schreibt. Auch jene von Dana Falsetti.

«Ich war schon als Kind dick», erzählt Falsetti in dem Video-Porträt von «Great Big Story» (oben). Vor drei Jahren schaffte sie es dann rund 50 Kilo abzunehmen. Das Problem: «Ausser meinem Körper hat sich nichts verändert. Ich war nicht glücklicher als vorher.»

«Ich dachte, ich sei fett und faul»

Sie fühlte sich orientierungslos und begann, Yoga zu machen. Und merkte plötzlich, was ihr Körper alles kann. «Ich dachte, ich sei einfach fett und faul. So wie auch die Gesellschaft dicke Menschen sieht.»

Heute sagt sie: «Ich liebe meinen Körper. Was verrückt ist – denn ich habe ja mein ganzes Leben damit verbracht, ihn zu hassen.»

«Das macht keinen Sinn»

Diese Botschaft will sie nun ihn ihren Yoga-Lektionen unter die Leute bringen. Und eben auch, dass nicht dünn sein oder werden muss, wer Yoga macht:

«Warum sollen die Leute dünn sein, um Yoga zu machen? Das macht keinen Sinn. Alles war es braucht, um Yoga zu machen, ist der Wille, es zu tun.» (smo)