Fred schnurrt. Oder schnarcht. Jedenfalls ist er total entspannt. Während Tierärztin Annina Laim die Akupunkturnadeln setzt, schläft er jeweils fast ein. 

Alle vier Wochen geht Fred zur Akupunkturbehandlung. Die knapp drei Jahre alte Englische Bulldogge hat eine schwere Epilepsie. Die Anfälle waren oft so stark, dass der Hund fast erstickt ist und notfallmässig in die Tierklinik musste, wie seine Halterin in der Sendung «tierisch» erzählt.

Mehr Lebensqualität

Im Moment nimmt Fred drei verschiedene Medikamente. Das geht an die Substanz. «Das Ziel der Akupunktur-Behandlung ist mehr Lebensqualität», sagt Tierärztin Annina Laim. Möglichst wenige Anfälle soll Fred dadurch haben, aber vor allem trotz der vielen Medikamente ein fröhlicher, aufgeweckter Hund sein.

Die Akupunkturnadeln werden nur oberflächlich in die Haut gesteckt, was für das Tier nicht schmerzhaft sein soll. Durch die Akupunktur sollen die Energieströme wieder in Fluss gebracht werden.

Die Nadeln bewirken zumindest bei Fred Erstaunliches: «Seine Anfälle sind weniger geworden und auch weniger stark», sagt seine Halterin Andrea Sprankel. Zudem sei Fred viel fröhlicher und gehe wieder gern raus. (smo)