Gesundheit
Bechern im Auftrag ihrer Majestät macht 007 im Bett zur Flasche

Lässig, charmant, clever - und ein Trunkenbold: Geheimagent James Bond trinkt regelmässig über den Durst und muss mit massiven Gesundheitsproblemen rechnen, haben Forscher analysiert. Unter anderem dürfte 007 unter Potenzproblemen leiden.

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Bond, der Trunkenbold
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Bond, der Trunkenbold
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Bond, der Trunkenbold

Screenshot Youtube

Agent 007 habe entgegen seinem Ruf ein hohes Risiko für Potenzprobleme, schreiben sie in der Weihnachtsausgabe des Fachblatts "British Medical Journal" ("BMJ").

Bond trinke viermal soviel Alkohol, wie die britischen Gesundheitsbehörden als Obergrenze empfehlen.

Funktionsstörung beim Sex möglich

Die Wissenschafter der Universität Nottingham lasen sich durch alle Original-James-Bond-Bücher und zählten die Drinks des Agenten.

War er nicht gerade gefangen oder im Spital, habe er im Schnitt über 900 Milliliter reinen Alkohol pro Woche getrunken. Das entspricht fünf Halbliter-Flaschen Bier am Tag.

Die Forscher sehen Bonds Gesundheit dadurch massiv gefährdet. "Sein Risiko, an einer sexuellen Funktionsstörung zu leiden, ist gross.

Das könnte seine ständigen Frauengeschichten wesentlich beeinträchtigen", schreiben die Forscher.

Ausserdem sei 007 stark gefährdet, an Leberzirrhose, Bluthochdruck oder Depressionen zu erkranken. Auch sein Krebsrisiko sei erhöht.

Das angesehene "BMJ" belässt es in seiner Weihnachtsausgabe nicht bei der 007-Studie:

Auch den Gefahren des Lachens und Richard Wagners Migräne widmet das Magazin Fachartikel. Lachen sei mitnichten immer gesund, schreiben Forscher um Robin Ferner von der Uniklinik Birmingham.

Es senke zwar das Herzinfarktrisiko, verbrenne kräftig Kalorien und erhöhe bei Frauen unter gewissen Umständen die Fruchtbarkeit.

Gleichzeitig könne exzessives Lachen im Extremfall aber auch Herzprobleme verursachen und zu Inkontinenz oder zu einer Asthma-Attacke führen. Generell birgt Humor nach Ansicht der Forscher aber ein geringes Risiko und kann zudem heilsam sein.

Wagner verarbeitete Migräne in Musik

Lachen hätte vielleicht auch Richard Wagner gut getan: Der Komponist litt an Migräne.

Schlecht für Wagner, gut für Klassik-Fans. Nach Ansicht von Wissenschaftern um den Kieler Schmerzforscher Hartmut Göbel hat Wagner seine schweren Kopfschmerzen kreativ genutzt.

Als Beispiel nennen die Forscher Wagners Oper "Siegfried". Sie beginne mit einem sich steigerndem, pulsierendem Trommeln, das in einem "fast schmerzhaften, rhythmischen Schlagen" ende. Am Höhepunkt schreie die Hauptfigur "Zwangvolle Plage! Müh' ohne Zweck!"

Wagner hat nach Ansicht der Forscher in dieser Episode eine Migräneattacke verarbeitet. Der Komponist habe über Kopfschmerzen geklagt, während er an "Siegfried" arbeitete. Die Musik habe die Charakteristik eines typischen Migräneanfalls.

Im Gegensatz zu Wagner erfreut sich James Bond trotz seines liederlichen Lebenswandels bester Gesundheit. Selbst nach einem Trinkgelage könne er immer noch sehr komplizierte Aufgaben meistern und sei äusserst vital, schreiben die britischen Forscher. Sie schlussfolgern: "Das ist wahrscheinlich reine Erfindung."

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