Saskia Ciliberto hat sich einen Snack zubereitet: Rüebli-, Sellerie- und Gurken-Stängel, Tomaten und Nüsse. Ungewohnt für die Studentin, die im Nachmittagstief sonst gern ins «Süssigkeitenschächteli» greift, wie sie im Beitrag des Gesundheitsmagazins «CheckUp» sagt (Video oben).

Ciliberto ist eine von rund 20 Teilnehmern, die bei der «No Sugar Challenge» von «CheckUp» mitmachen. Das heisst: 30 Tage ohne Zucker. 

In den ersten Tagen verspüren viele der Teilnehmer Entzugserscheinungen. Sie sind müde oder haben Kopfschmerzen. Saskia Ciliberto fiel das Lernen deutlich schwerer: «Ich wusste nicht, woher ich meine Energie nehmen soll.»

Doch nach und nach zeigen sich auch positive Effekte. Die Teilnehmer fühlen sich wohler, stehen morgens mit mehr Energie auf oder haben plötzlich einen geschärften Geschmackssinn.  

Versteckte Zuckerfallen in der Küche

Betreut werden die Teilnehmer unter anderem von Ernährungscoach Sabine Van T Hart. Sie hat Teilnehmerin Katja zuhause besucht. Dort hat sie in der Küche ungeahnte Zuckerfallen aufgedeckt:

Bouillon und Balsamico: Hier lauert der versteckte Zucker in der Küche

Bouillon und Balsamico: Hier lauert der versteckte Zucker in der Küche

  

Der Zuckerverzicht hat einen guten Grund: Wir essen zu viel Zucker. Viel zu viel. Statt den von der Weltgesundheitsbehörde empfohlenen 6 (Frauen) beziehungsweise 9 (Männer) Würfelzucker konsumieren Schweizer durchschnittlich 35 Würfelzucker täglich. Das hat gesundheitliche Folgen:

Fakten und Zahlen: Wie viel Zucker wir essen sollten und wie viel wir wirklich zu uns nehmen

Zuckerkonsum in der Schweiz: Zahlen und Fakten.

Gesundheitsmagazin CheckUp jeden Montag um 18.20 Uhr mit stündlichen Wiederholungen – auf Tele Züri und Tele M1. 

(smo)