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USA könnten in Paris vereinbarte Klimaziele einhalten

Ein Öl-Gas-Kombikraftwerk am East River in New York. (Archivbild)

Ein Öl-Gas-Kombikraftwerk am East River in New York. (Archivbild)

Die USA könnten trotz der Ankündigung von Präsident Donald Trump, aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auszusteigen, ihre dort vereinbarten Klimaziele einhalten. Zu der Einschätzung ist Uno-Generalsekretär Antonio Guterres gelangt.

Guterres sagte am Donnerstag in New York, Unternehmen, Städte und Bundesstaaten der USA würden Pläne zur Senkung der Treibhausgase umsetzen. Wegen dieses "Engagements" würden sich einige Indikatoren in eine bessere Richtung bewegen als in der Vergangenheit.

"Es gibt Erwartungen, dass unabhängig von der Haltung der Regierung (von US-Präsident Trump), die USA in der Lage sein könnten, die Zusagen einzuhalten, die sie als Land in Paris gemacht haben", sagte Guterres. Die USA hatten bei der Pariser Klimakonferenz Ende 2015 unter Trumps Vorgänger Barack Obama zugesagt, den Ausstoss von Treibhausgasen bis 2025 um 26 bis 28 Prozent im Vergleich zu 2005 zu senken.

Im Juni 2017 verkündete Trump aber, aus dem Klimaschutzabkommen auszusteigen. Er begründete das mit den Worten, der Vertrag sei ein "schlechter Deal" für die US-Wirtschaft. Die USA können formell erst drei Jahre nach Inkrafttreten des Vertrags ihren Austritt einreichen, das bedeutet im Jahr 2019. Der Schritt würde dann im folgen Jahr wirksam.

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