Die Flugzeuge des Modells Douglas DC-3 waren in Fassberg in Niedersachsen gestartet. Eine Landung auf dem einstigen Berliner Innenstadt-Flughafen Tempelhof war allerdings nicht möglich. Das Land Berlin hatte bereits am 12. Mai mit einer Feier an die Luftbrücke erinnert.

Während der sowjetischen Berlin-Blockade vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 hatten die Westalliierten per Flugzeug Hilfsgüter in den von der Aussenwelt abgeriegelte Westteil der Stadt gebracht - daher der liebevolle Begriff "Rosinenbomber". Mit fast 280'000 Flügen versorgten Amerikaner, Briten und Franzosen mehr als zwei Millionen Einwohner mit fast zwei Millionen Tonnen lebenswichtiger Fracht wie Lebensmitteln und Kohle.

Vom niedersächsischen Fassberg wurden rund 70 Prozent der Kohletransporte nach Berlin geflogen. Die Alliierten hatten sich zur Luftbrücke entschlossen, nachdem Stalins Sowjetunion die Autobahnen in die Westsektoren Berlins am 24. Juni 1948 sperrte. Sämtliche Strassen, Eisenbahnlinien und Wasserwege nach West-Berlin wurden damals gekappt.