Raumfahrt

Mondmission: Nasa testet Notfall für Raumschiff «Orion»

In zehn Kilometern Höhe  wurde innert Millisekunden die Trennung der Kapsel, in der die Crew sitzen würde, vom Rest der Rakete eingeleitet. Das Startabbruchsystem soll die Astronauten im Fall von Problemen in Sicherheit bringen.

In zehn Kilometern Höhe wurde innert Millisekunden die Trennung der Kapsel, in der die Crew sitzen würde, vom Rest der Rakete eingeleitet. Das Startabbruchsystem soll die Astronauten im Fall von Problemen in Sicherheit bringen.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat ihr Raumschiff «Orion», mit dem die Amerikaner 2024 wieder zum Mond fliegen wollen, nach eigenen Angaben erfolgreich getestet.

Nach dem Start am Dienstag um sieben Uhr morgens (Ortszeit) vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida habe eine Testversion von "Orion" wie geplant auf eine simulierte Notfall-Situation beim Start reagiert, teilte die Nasa mit.

In knapp zehn Kilometern Höhe sei innerhalb von Millisekunden die Trennung der Kapsel, in der die Crew sitzen würde, vom Rest der Rakete eingeleitet worden. Bei dem etwa dreiminütigen Test waren keine Menschen an Bord. Das Startabbruchsystem soll die US-Astronauten in Sicherheit bringen, falls es nach dem Start der Rakete, welche die "Orion" ins All bringen soll, zu einer Explosion oder anderen Problemen kommt.

Die Nasa nannte den Test einen "Meilenstein" für ihre Mondmission, die letztlich die Grundlage für eine Reise zum Mars bilden soll. Die US-Administration hat das Ziel ausgegeben, innerhalb der kommenden fünf Jahre wieder Astronauten zum Mond zu schicken, darunter auch erstmals eine Frau.

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