Raumfahrt

Mars-Mission der Emirate nach zweimaliger Verschiebung gestartet

Nach zweimaligem Aufschub wegen schlechten Wetters ist die erste Mars-Mission der Vereinigten Arabischen Emirate gestartet.

Nach zweimaligem Aufschub wegen schlechten Wetters ist die erste Mars-Mission der Vereinigten Arabischen Emirate gestartet.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben als erste arabische Nation eine Sonde zum Mars geschickt. Eine Trägerrakete vom Typ H2A hob in der Nacht auf Montag vom südjapanischen Raumfahrtzentrum auf der Insel Tanegshima ab.

Dies berichteten zahlreiche Medien, wie etwa der japanische TV-Sender NHK am frühen Montagmorgen. Im Februar 2021 soll die Sonde nach sieben Monaten ihre Umlaufbahn um den Roten Planeten erreichen. Die Mars-Mission trägt den Titel "Al-Amal" (Hoffnung). Der Start der Trägerrakete war eigentlich in der vergangenen Woche vorgesehen gewesen, musste aber wegen schlechten Wetters zwei Mal verschoben werden.

Suche nach Erkenntnissen

Ziel der Mission ist es, das erste vollständige Bild des Mars-Klimas über ein komplettes Mars-Jahr zu erfassen. Die 1350 Kilogramm schwere Raumsonde soll unter anderem die Atmosphäre sowie Wetterveränderungen und den Wechsel der Jahreszeiten beobachten. Die Forscher wollen mit den Ergebnissen auch der Frage nachgehen, wieso das Wasser auf dem Mars verschwunden ist. Forscher an mehr als 200 Hochschulen und Instituten sollen erstmals die Gelegenheit haben, die Mars-Atmosphäre zu jeder Tages- und Jahreszeit zu beobachten.

Wegen der derzeit günstigen Lage des Planeten zur Erde planen auch die USA und China für diesen Monat eigene Mars-Missionen.

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