Der letzte Schrei

Jetzt kommt die Selfie-Drohne – fürs Handgelenk

Fürs Handgelenk: Selfie-Kamera «Nixie» kann fliegen und kommt auch selbstständig wieder zurück.

Selfie-Kamera «Nixie» kann fliegen und kommt auch selbstständig wieder zurück.

Sie haben noch keinen Selfie-Stab? Egal. Denn wer in Sachen Selbst-Inszenierung punkten will, steigt spätestens jetzt auf die Selfie-Drohne um. Diese gibt es sogar fürs Handgelenk. Schliesslich ist man ja vielleicht gerade in der Steilwand unterwegs.

Man muss kein Nerd oder Digital-Native sein, um dem Selfie-Wahn zu erliegen. Längst setzen sich schon die eigenen Mütter mit Selbstporträts in Szene. 

Das Problem mit dem Arm im Bild hat längst der Selfie-Stick gelöst: Ein Stab mit Halterung fürs Smartphone und Fern-Auslöser.

Lily ist immer dabei

Aber eben: Das war gestern. Die perfekte Selbstinszenierung macht der Selfie-Profi heute mit der Drohne.

Eines der neuesten Modelle auf dem Markt ist «Lily». Die schnusige Drohne wirft man einfach in die Luft – dann fliegt sie nicht nur, sondern verfolgt einen auch.  

Einmal in die Luft geworfen verfolgt einen Lily.

Einfach in die Luft werfen und los geht es mit der Selbst-Inszenierung: So funktioniert Lily.

Das Ergebnis sind Selbstbildnisse aus ganz neuer Perspektive. Oder noch besser: Ein Full-HD-Selfie-Video, das einen beim ausüben einer coolen Action-Sportart porträtiert.

Nixie klammert sich ans Handgelenk

Für solche Fälle scheint auch Selfie-Drohne «Nixie» wie gemacht. Diese trägt man lässig am Handgelenk – und lässt sie mit einer noch lässigeren Geste fliegen, sobald der Moment gekommen ist.

Etwa beim Klettern in der Steilwand. Das lässt Apple-Uhr und Co. irgendwie schon wieder alt aussehen.

Die flüchtigsten Momente des Lebens festhalten

Entwickelt wurde die Handgelenk-Drohne natürlich in Kalifornien. Christoph Kohstall und Jelena Jovanovic kamen auf die Idee, nachdem sie verpasst haben den flüchtigen Moment der ersten Schritte ihrer Tochter in einem Foto festzuhalten.

Lily und Nixie kann man erst auf den Webseiten der Entwickler vorbestellen. Lily soll umgerechnet rund 470 Franken kosten, inklusive Versand. Nixie liegt mit umgerechnet rund 460 Franken im selben Bereich.

Zumindest in Sachen Preis ist der Selfie-Stab noch klar im Vorteil. (smo.)

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