"Wir schicken zwei Besatzungsmitglieder in Stoff und Gummi-Druckanzügen durch die Luftschleuse", schrieb der kanadische ISS-Kommandeur Chris Hadfield bei Twitter. Zuvor war bekanntgeworden, dass Ammoniak aus der ISS ins All entweicht.

Das giftige Gas dient zur Kühlung eines Stromkreislaufs auf dem Aussenposten der Menschheit in rund 410 Kilometern Höhe. "Das System könnte durch einen Mikrometeoriten oder ein Stück Weltraummüll beschädigt worden sein", sagte ISS-Manager Mike Suffredini.

Es handle sich um ein "sehr ernstes" Problem, sagte der zuständige russische Experte Wladimir Solowjow der Agentur Interfax. Crew und Station seien aber nicht in Gefahr, so die NASA.