Das teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mit. Bei dem Aufenthalt auf der ISS testeten Kosmonauten vor allem die motorischen Fähigkeiten der Arme und Hände von Fedor unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit. Er ist 180 Zentimeter gross und wiegt 160 Kilogramm.

Zu den Aufgaben gehörte etwa der Einsatz einer Bohrmaschine und die Benutzung eines Handtuchs. Fedor habe alle Arbeiten nach Plan erledigt. Auch an der Landung der Sojus in der kasachischen Steppe war Fedor laut Roskosmos beteiligt.

Der Roboter mit der offiziellen Bezeichnung Skybot F-850 war am 22. August vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet. Er konnte erst im zweiten Versuch am Aussenposten der Menschheit in 400 Kilometern Höhe andocken.

Der unbemannte Flug mit einer Rakete vom Typ Sojus-2.1a war auch ein wichtiger Test für die bemannte Raumfahrt, wie die Behörde mitteilte. Die Rakete, die bisher nur bei Frachttransporten zum Einsatz kam, soll am 25. September erstmals auch Raumfahrer zur ISS bringen.

Für die Raumfahrt entwickelt Roskosmos bereits einen Roboter der neuen Generation. Er werde keine Beine mehr haben, aber noch menschlicher aussehen, kündigte Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin der Agentur Interfax zufolge an. Die Behörde will den Roboter auch für die riskanten Ausseneinsätze im Weltall nutzen. Derzeit arbeiten dort drei US-Amerikaner, zwei Russen und ein Italiener.