Für den Bau der Uhr verwendeten die Forscher 10'000 Atome der seltenen Erde Ytterbium, die auf eine Temperatur von minus 273 Grad heruntergekühlt wurden. Die Atomuhr würde den Angaben zufolge in 13,8 Milliarden Jahren, dem geschätzten Alter des Universums, eine Abweichung von weniger als einer Sekunde aufweisen.

Ludlow sprach von einem "bedeutenden Fortschritt bei der Entwicklung der Atomuhren der nächsten Generation". Die neue Technologie eröffne neue Möglichkeiten in der Zeitmessung, aber auch in anderen Bereichen wie der Navigation. Die Physiker veröffentlichten ihre Arbeit in dem Magazin "Science".