Frances Arnold

Chemie-Nobelpreisträgerin erhielt 2015 Ehrendoktorwürden der ETH

Chemie-Nobelpreisträgerin Frances Arnold (rechts) 2015 bei der Entgegennahme der Ehrendoktorwürden der ETH Zürich. Links ETH-Rektorin Prof. Dr. Sarah Springman.

Chemie-Nobelpreisträgerin Frances Arnold (rechts) 2015 bei der Entgegennahme der Ehrendoktorwürden der ETH Zürich. Links ETH-Rektorin Prof. Dr. Sarah Springman.

Frances Arnold, die Chemie-Nobelpreisträgerin 2018, hat 2015 die Ehrendoktorwürden der ETH Zürich erhalten. Die Innovationskraft ihrer Forschungen hätten «viele Forschende weltweit geprägt, auch an der ETH Zürich», hiess es damals in der Laudatio.

"Frances Arnold war und ist auch für zahlreiche führende Firmen als Beraterin tätig und hat so die Brücke zwischen Akademie und Industrie geschlagen", sagte damals Professor Ralph Müller, Vorsteher des Departements Gesundheitswissenschaften und Technologie, bei der Verleihung.

Arnold gilt als Pionierin in der Verwendung von Methoden gerichteter Evolution bei der Entwicklung neuer Proteine zum Beispiel für Medizin, Biokatalyse und Bio-Brennstoffe. Bei der gerichteten Evolution werden Prozesse der natürlichen Evolution im Labor nachgeahmt, um neue und bessere Enzyme für verschiedene Anwendungen zu gewinnen.

"Die Evolution ist das stärkste Entwicklungsverfahren der Welt, und das sollten wir nutzen, um neue biologische Lösungen für Probleme zu finden", sagte Arnold 2016, als sie in Helsinki den hochrenommierten Millennium Technology Prize entgegenahm. Die neue Technologie ersetze teure, toxische und nicht nachhaltige chemische Verfahren bei der Herstellung von Pharmazeutika, Kosmetika, Textilien, Lebensmittel und Papier.

Das waren die Chemie-Nobelpreisträger der vergangenen Jahre:

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