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ABB liefert Technik für neuste Busgeneration ohne Abgase und Stromleitung

Eine Weltneuheit für den Busverkehr: Der erste rein elektrische Gelenkbus rollt seit heute in Genf. Ohne Abgase und ohne Oberleitung. Bundesrätin Doris Leuthard weihte das Gefährt im Rahmen des Kongresses für öffentliches Transportwesen ein.

ABB Schweiz steuerte die neue Technologie dazu bei, die in Genf und in Turgi entwickelt wurde. Dazu gehört die vollautomatische und eine superschnelle Aufladung der Batterien. Der Bus lädt sich bei jedem dritten oder vierten Stopp an der Haltestelle. In 15 Sekunden, so ABB. Die Fahrgäste steigen derweil ein- und aus.

Der Bus sieht innen aus wie ein üblicher Trolleybus. Der Unterschied von aussen: Statt des gewohnten Stromabnehmers zur Oberleitung verbindet sich ein beweglicher Arm auf dem Dach des Busses mit einem in der Haltestelle integrierten Kontakt.

Die volle Aufladung gibt es dann an der Endstation. In drei bis vier Minuten. Diese Ladetechnik heisst auch ultraschnelle Flash-Aufladung. Dank eines neuen elektrischen Antriebssystems kann die Energie zusammen mit der Bremsenergie des Fahrzeugs in kompakten Batterien auf dem Busdach gespeichert werden.

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