Revolutionär

«Ich habe echt mit den Tränen gekämpft»: Dank «Greta» können Blinde Kinofilme sehen

So funktioniert die App und das sagt das blinde Testpublikum über die neue Möglichkeit.

So funktioniert die App und das sagt das blinde Testpublikum über die neue Möglichkeit.

«Greta» ist der Name einer neuen App, die aus Blinden Kinobesucher macht. Das kostenlose Tool, das in Deutschland seit 2014 eingesetzt wird, gibt per Audiodeskription nähere Beschreibungen zu Handlungen, Mimik oder Schauplätzen. Ein Video zeigt, wie das funktioniert.

In der Schweiz sind Filmfinanzierungen seit Sommer 2016 an Audiodeskriptionen gebunden. Bei den Vorpremieren zum Oscar-nominierten Animationsfilm "Ma vie de Courgette" am 8. Februar in Zürich, 11. Februar in Basel und 12. Februar in Bern werden Sehbehinderte in der Schweiz erstmals von dieser Neuerung profitieren.

Bisher umfasst das "Greta"-Angebot 131 Filme. Wie die verantwortliche Organisation "Regards Neuf" in einem Communiqué mitteilte, wird die Palette monatlich ergänzt. Ausserdem will das Projekt in Kürze auch Gehörlosen Vorteile verschaffen. Mithilfe der App "Starks" und einer Datenbrille soll das visuelle Filmerlebnis mit Untertiteln zu dramaturgischen Umgebungsgeräuschen ergänzt werden.

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