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Das Phablet: Ein Statussymbol für Manager

Gross, schön und mit Stift. Ho

Gross, schön und mit Stift. Ho

Das Galaxy Note 3 überzeugt nicht nur technisch. Es sieht jetzt auch edel aus. Das dürfte all jene begeistern, für die ein Smartphone zu klein und ein Tablet zu gross ist.

Manager, die was auf sich halten, haben heute kein Smartphone mehr, sondern ein Phablet. Das sind Geräte, die etwas grösser sind als Handys und etwas kleiner als Tablets. Die Grösse signifiziert natürlich Wichtigkeit. Doch nicht nur: Auf einem Display mit einer Diagonalen von 15 Zentimetern lesen sich E-Mails leichter und die Zeitung komfortabler.

Wer sich einmal daran gewöhnt hat, wechselt nur ungern auf ein kleineres Format zurück – zumindest dann, wenn er das Haus regelmässig im Veston verlässt. Denn in der Tasche einer schnittigen Jeans drückt das Phablet. Damit sind die Gräte prädestiniert für Manager, Wichtigtuer (die einen Veston tragen, obwohl sie nicht müssen) und Frauen, die ja stets eine Handtasche bei sich haben.

Das multimediale Notizbuch

Den Trend zum grossen Bildschirm lanciert hat Samsung vor zwei Jahren mit dem Galaxy Note. Mittlerweile haben auch alle anderen Handyhersteller Phablets im Angebot. Dennoch sticht Samsung noch immer etwas aus der Masse heraus. Das Galaxy Note 3 – seit kurzem im Handel für 800 Franken erhältlich – ist das beste Phablet, das wir je in den Händen gehalten haben. Technisch top ausgestattet war auch schon das letztjährige Modell. Doch nun sieht das Note zudem auch noch gut aus.

Die Rückseite ist mit Leder überzogen, was ihm den Glanz eines Notizbüchlein verleiht. Und das ist es gewissermassen auch. Denn mit dem Stift, der aus dem Gehäuse gezogen werden kann, lässt sich bestens auf das hochauflösende Display kritzeln. Von Hand geschriebene Texte werden so zu digitalen Schriftzeichen umgewandelt, und zittrige Linien zu schönen Skizzen begradigt. Und alles kann im multimedialen Notizbuch «S Note» mit Fotos und Videos zusammengeführt werden.

Gänzlich neu ist die Möglichkeit, Fundstücke aus dem Web in einem sogenannten «Scrapbook» abzuspeichern – etwa die Adresse eines Restaurants oder ein witziges Video. Dafür braucht man bloss den gewünschten Ausschnitt auf dem Display mit dem Stift zu umkreisen.

Als Business-Gerät zeichnet sich das Note 3 durch die passwortgeschützte Funktion «Knox» aus. In diesem «Schliessfach» lassen sich Geschäfts-Anwendungen und -Daten verschlüsselt und getrennt von privaten Apps ablegen. Das verhilft zu Ordnung und Sicherheit. Sollte das Gerät trotz seiner Grösse einmal verloren gehen, so kann die IT-Abteilung des Arbeitgebers per Fernzugriff alle in «Knox» gespeicherten Daten löschen.

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