Mode
Bast passt in diesem Sommer fast immer

Die Modemacher haben die Bastfaser wiederentdeckt – nicht nur für Hüte, Schuhe und Taschen

Silvia Schaub
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Die Modewelt feiert einen neuen Superstar: Bast. Das Naturmaterial ist plötzlich wieder sexy. Diesen Sommer gibt es fast alles aus den zähen Pflanzensträngen: Hüte, Taschen, Schuhe sowieso, aber auch Schmuck und Röcke. Da fragt man sich zu Recht, wer diese kratzigen Teile tragen soll. Doch keine Sorge, dank innovativen Verarbeitungstechniken ist Bast inzwischen richtig weich und geschmeidig – obwohl das Naturmaterial ja die fasrige Unterlage der Rinde ist, die die Pflanze mit Nährstoffen versorgt.

Zu bunten Blumenmotiven und dezenten Naturfarben

Und weil Bast für einen frischen Look sorgt und sowohl zu bunten Blumenmotiven wie auch zu dezenten Naturfarben passt, haben die Designer ihre Kreativität an diesem Material ausgelebt. Burberry Prorsum hat sogar den legendären Trench-Coat in einer Bastversion aufgelegt. Dazu jede Menge Röcke, die dank Stretchanteil sehr feminin wirken.

Für diesen Sommer webten Dolce & Gabbana einen Hauch Ferienstimmung in niedliche Hängerchen und Röckchen aus Baststoff. Und dazu gehören natürlich auch Taschen und Schuhe, allen voran Espadrilles. Bei Emilio Pucci, Hermès, Marc Jacobs oder Armani ist das ursprüngliche Obermaterial Leinen weichem Leder gewichen, zudem zieren zarte Riemchen oder Fesselbänder den Sommerschuh. Die braucht es auch, denn kaum ein Modell hat nicht mindestens sieben Zentimeter hohe Keilabsätze.

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