Bisher war dort nur eine einzige Art bekannt gewesen, wie die Gruppe um Alexander Riedel vom Staatlichen Museum für Naturkunde in Karlsruhe im Fachblatt "ZooKeys" berichtet. Vermutlich seien die nur zwei bis drei Millimeter langen Tierchen bislang übersehen worden, weil sie so klein sind, glaubt Riedel.

Das deutsch-indonesische Team identifizierte die Insekten nun durch moderne DNA-Analysen. Mühe verwandten die Wissenschaftler auch darauf, passende Namen für die Käferchen zu finden: Der Rüsselkäfer Trigonopterus obelix ist deutlich rundlicher als T. asterix oder gar T. idefix. Der nach Yoda benannte Rüsselkäfer ist - wie der Namensgeber - grünlich.

Den Angaben zufolge hatte Riedel schon lange vermutet, dass es weitere Vertreter der Rüsselkäfer auf Sulawesi geben müsste. "Wir hatten Hunderte von Arten auf den benachbarten Inseln Neuguinea, Borneo und Java gefunden - warum sollte also ausgerechnet auf Sulawesi mit seinen üppigen Lebensräumen keine Vertreter dieser Gattung zu finden sein", sagte Riedel. Trotz der jetzigen Auflistung in "ZooKeys" sei die Bestandsaufnahme aber noch nicht abgeschlossen.