Irre Bahnerlebnisse

«Wir haben uns leider verfahren»

Seit kurzem verkehren die deutschen ICE-Züge auch durch den Eurotunnel, der Grossbritannien mit dem europäischen Festland verbindet.

Eurotunnel

Seit kurzem verkehren die deutschen ICE-Züge auch durch den Eurotunnel, der Grossbritannien mit dem europäischen Festland verbindet.

Was Angestellten der Deutschen Bahn so alles passiert und welche Sprüche sie für aussergewöhnliche Situationen auf Lager haben.

Anlässlich der andauernden Pannenserie der Deutschen Bahn - ausfallende Klimaanlagen, Verspätungen, Zugausfälle - hat der «Spiegel» Mitarbeiter und Leser nach ihren kuriosesten Bahnerlebnissen befragt. Hier eine kleine Auswahl:

• Ein ICE kann nicht abfahren, weil sich eine Türe nicht schliessen lässt. Nach einigen Minuten kommt aus der Führerkabine folgende Durchsage: «Wenn ihr zwei Turteltauben in der Tür jetzt nicht aufhört mit eurer Abschiedsknutscherei, dann dauert es für alle anderen Reisenden länger, bis sie endlich zu Hause sind und selber knutschen können. Deshalb Schluss jetzt!»
Darauf kommt ein Mädchen mit hochrotem Kopf in den Bahnwagen - und setzt sich kommentarlos hin.

• Nachdem ein Zug Baustellen passiert hat, meldet sich der Zugbegleiter: «Sehr geehrte Fahrgäste! Ab jetzt sind keine planmässigen Verspätungen mehr eingeplant.»

• Ein anderer Reisender erzählt, wie ein ICE kurz nach Köln mitten auf der Strecke anhält. Das Bahnpersonal wuselt aufgerergt durch den Zug. Nach einigen Minuten verkündet jemand in einer Durchsage: «Sehr geehrte Damen und Herren, der Zug hat sich verfahren.» Darauf fährt der Zug einige Meter zurück. Dann wieder vorwärts. Mit 90 Minuten Verspätung findet er schliesslich doch noch sein Ziel, den Bahnhof des Kölner Flughafens. (mik)

Hatten Sie auch schon kuriose Bahnerlebnisse? Berichten Sie uns von erlebten Pannen im Talkback!

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