Comedy
Ursus & Nadeschkin über die Rückkehr: «Wie ein saftiger Apfel nach einer langen Diät»

Nach Pandemie-bedingter Pause meldet sich das Comedy-Duo Urs Wehrli und Nadja Sieger alias Ursus & Nadeschkin zurück. Am Donnerstag und Freitag stehen die Gigs im Emmer Le Théàtre an.

Stefan Welzel
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Sind zweimal in Emmen zu sehen: Ursus & Nadeschkin.

Sind zweimal in Emmen zu sehen: Ursus & Nadeschkin.

Bild: Geri Born Zürich

Endlich geht es wieder richtig los mit dem Kulturbetrieb. Wie gross ist die Freude, zurück auf der Bühne zu sein?

Urs Wehrli und Nadja Sieger: Die ist riesig! Es ist wie ein saftiger Apfel nach einer langen Diät! Nicht nur wir sind glücklich, dass wir nun wieder auf der Bühne stehen können, wir spüren die Freude rundum: die Veranstaltenden, die Techniker und Technikerinnen, das Publikum – für alle ist es ein besonderes Gefühl, dass man wieder gemeinsam Kulturevents erleben darf.

Schon vor der aktuellen Diskussion und der nun anstehenden Zertifikatspflicht bestanden Sie beim Zulass zu den Aufführungen auf 3G und das Covid-Zertifikat. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

In welcher Form das Publikum an Veranstaltungen wieder zugelassen wird, war auch bei uns ein grosses Thema. Bei den meisten unserer Veranstaltungen war das aber gar nicht unsere Entscheidung, weil die Theater hier das letzte Wort haben. Nach nun acht gespielten Shows und Feedback vom Publikum können wir aber sagen: Die 3G-Variante ist in der jetzigen Situation ganz klar die beste Variante! Nur so können sich alle sicher fühlen. Und nur so kann der Kulturbetrieb wieder belebt werden.

Ihr aktuelles Programm beschreiben Sie als «eine absurde Mischung aus Geschichten und Lieblingsnummern, die noch nie in einem Duo-Programm zu sehen waren». Worauf kann sich das Publikum in «Der Tanz der Zuckerpflaumenfähre» besonders freuen?

Wir versuchen in jedem Programm, nicht nur unser Publikum, sondern auch uns selber zu überraschen und neu herauszufordern. Für das neue Programm haben wir Ballettstunden genommen und eröffnen den Abend mit Tschaikowskys Nussknacker. Das klappt fast... Danach machen wir alles andere, gehen nach Indien, begegnen Goethe und Madonna und finden Kühe und Zitronen. Es ist definitiv ein sehr bewegtes und bewegendes Programm!

Gigs in Bern mussten Sie zuletzt wegen mangelhaftem Ticketabsatz absagen. Wie sieht es diesbezüglich mit der weiteren Tournee aus? Werden die Vorstellungen in Emmen auch wirklich über die Bühne gehen können?

Darauf hoffen wir doch sehr! Es hat auch in Emmen noch gute Plätze und wir freuen uns über alle Innerschweizerinnen und Innerschweizer, die die Netflix-Fernbedienung und das neue Sofa mal wieder einen Abend alleine lassen und Veranstaltungen besuchen – zum Beispiel die unsrige!

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