Kultur

Wegen Covid-19: Aarauer Kiff stellt temporär Betrieb ein, Bühne Aarau sagt Shakespeare-Vorstellung ab

Die strengen Aargauer Corona-Massnahmen wirken sich aufs Kulturleben auf: Das Kiff schliesst bis Ende Oktober.

Die strengen Aargauer Corona-Massnahmen wirken sich aufs Kulturleben auf: Das Kiff schliesst bis Ende Oktober.

Die Auswirkungen der Pandemie machen sich im Aargauer Kulturleben bemerkbar. Das Aarauer Kiff bleibt bis Ende Oktober geschlossen. Bei der Bühne Aarau musste ein Gastspiel aus Deutschland  kurzfristig verschoben werden.

Für die Betreiber des Aarauer Kulturhauses Kiff lohnt sich der Betrieb nicht mehr. «Aufgrund der neuen Corona-Massnahmen, die der Bund und der Kanton Aargau in den letzten beiden Tagen erlassen haben, haben wir uns entschieden, alle geplanten Veranstaltungen bis Ende Oktober abzusagen», heisst es von den Betreibern. Betroffen sind mehrere Partys und Konzerte. Wer bereits ein Ticket gekauft hat, wird von der Vorverkaufsstelle in Kürze informiert.

Der Kanton Aargau hatte die Massnahmen des Bunes am Montag noch einmal verschärft. In Bars und Clubs sind seit Dienstag nicht mehr als 50 Personen zugleich erlaubt, alle Gäste müssen eine Maske tragen - auch wenn sie an Tischen sitzen. Eine schwierige Ausgangslage für Partyveranstalter.

Gastspiel darf nicht stattfinden

Auch das Programm der Bühne Aarau ist von der Pandemie indirekt betroffen. Das Shakespeare-Gastspiel «Wie es euch gefällt» der Bremer Shakespeare Company vom 21. Oktober musste kurzfristig verschoben werden. Grund sind die geltenden Quarantäneregeln im deutschen Bundesland Bremen. Es wäre die Aufführung im Rahmen des neuen Schauspiel-Abonnements gewesen.

Autor

Julia Stephan

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