Serdar Somuncu
Was der deutsch-türkische Kabarettist Serdar Somuncu vom Wahlaufruf des "Blicks" hält

Serdar Somuncu, deutsch-türkischer Kabarettist und aktueller Kanzlerkandidat der Satirepartei "Die Partei", hat einst mit öffentlichen "Mein Kampf"-Lesungen für Aufruhr gesorgt. Somuncu erzählt im Video, wieso er sich seit Jahren nicht mehr in die Türkei getraut, wieso Erdogan ein schlechter Kabarettist ist und was er als deutscher Kanzler mit der Schweiz machen würde.

Samuel Schumacher
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Serdar Somuncu (48) hat noch nie ein Blatt vor den Mund genommen. Er hat öffentlich aus Hitlers Buch "Mein Kampf" vorgelesen und trat - mit Schussweste - vors Kabarett-Publikum, um die Sportpalast-Rede des Nazi-Propaganda-Chefs Joseph Goebbels zu dekonstruieren.

Als Vorleser ist Somuncu nicht mehr aktiv. Dafür als gefragter Polit-Kommentator und gewitzter Quote-Lieferant in deutschen Talkshows und Satiresendungen. Sein neuestes Projekt führt den deutsch-türkischen Doppelbürger nun aber zurück in kabarettistische Gefilde: Somuncu kandidiert für die Satire-Partei "Die Partei" als deutscher Bundeskanzler.

Im Gespräch mit der "Schweiz am Wochenende" erzählt Somuncu, wieso er sich seit Jahren nicht mehr in die Türkei getraut, wieso Erdogan ein schlechter Kabarettist ist und was er als deutscher Kanzler mit der Schweiz machen würde. Das ganze Interview erscheint in der morgigen Ausgabe der "Schweiz am Wochenende".

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