Der KWS-Kunstpreis wird alle zwei Jahre an einen zeitgenössischen Schweizer Kunstschaffenden vergeben, der auf dem Gebiet der gegenständlichen Kunst tätig ist. Mit einem Gesamtwert von 70'000 Franken ist der KWS-Kunstpreis einer der höchsten ausschliesslich privat finanzierten Kunstpreise der Schweiz.

Thomas Ritz wurde 1966 in Basel geboren und studierte dort an der Schule für Gestaltung. Er hatte bisher Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz, Deutschland und Frankreich, Werke von ihm hängen in öffentlichen und privaten Sammlungen.

Ritz' Arbeiten "hinterfragen unser Verhältnis zur Wahrnehmung und damit zur Wirklichkeit", begründet Detta Kälin, Vizepräsidentin und Kuratorin der Keller-Wedekind-Stiftung, die Preisvergabe. "Durch mehrfache, unterschiedlich lasierend aufgetragene Schichten haben seine Gemälde und Zeichnungen etwas Schwebendes, Flüchtiges. (...) Vorder- und Hintergrund, Vorher und Nachher, Akteure und Landschaften bilden zusammen Zwischenwelten von melancholischer Schönheit."

Dem Künstler wird sein Preis an der Vernissage der Einzelausstellung in der Galerie Fabian & Claude Walter am 2. November 2017 übergeben.