«National Do Nothing Day»

Süsses Nichtstun hat heute seinen eigenen Gedenktag

Nichtstun - der Mensch muss sich nur ein Beispiel an den Tieren nehmen

Nichtstun - der Mensch muss sich nur ein Beispiel an den Tieren nehmen

Es gibt ihn seit 40 Jahren: Den «National Do Nothing Day». Erfunden hat ihn der US-amerikanische Journalist Harold Pullmann Coffin, der damit auf die Wichtigkeit von Ruhephasen und Pausen im Alltag machen will.

Die Absicht des amerikanischen Erfinders des Nichtstun-Tags Coffin macht auf den ersten Blick einen eigenartigen Eindruck: Wenigstens einen Tag im Jahr, an welchem man einfach herumsitzen kann, ohne irgendetwas zu machen oder zu tun.

Droht da nicht die Gefahr geistiger Unterforderung oder grosser Langeweile?

Es ist genau umgekehrt, als man denkt: Gerade in Ruhephasen ist das Gehirn des Menschen sehr aktiv. Man gerät ins Grübeln und denkt an glückliche wie auch unglückliche Momente zurück. So werden zwar Erinnerungen über Probleme und Krisen wach. Aber der menschliche Denkapparat nutzt die freie Zeit auch, um sich Ziele zu stecken und innerste Interessen aufzuspüren.

Also ist die Idee Coffins möglicherweise doch nicht so abwegig, wie zu Beginn gedacht.

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