Sex und andere Affären
Silvan Zurbriggen und die Sünde

Der Skistar soll eine Hotelangestellte irgendwie belästigt haben. Auch andere bekannte Zeitgenossen fielen schon auf durch Unsittlichkeiten.

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Keystone

Silvan Zurbriggen (29), so wird gemunkelt, hat sich bei einem Zimmermädchen im noblen Hotel von Lake Louise (USA) unbeliebt gemacht. Daraufhin wurde er des Hotels verwiesen. Unbestätigten Quellen zufolge soll er sich der Angestellten so präsentiert haben, wie Gott ihn schuf. Nicht zum ersten Mal, übrigens: Auch in Alta Badia beschwerte sich einmal ein Frau über den feschen Schweizer Skistar. Damals ging es um Onanieren in der Öffentlichkeit, was der Walliser aber bestritt: Er habe sich lediglich im Freien erleichtert, sagte er. «Einer Zuwiderhandlung war ich mir nicht bewusst», lautete seine anwaltlich vertretene Erklärung.

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So weit, so gut. Zurbriggen ist nicht der einzige, der durch nicht ganz alltägliche private Handlungen in der Öffentlichkeit Aufsehen erregte. Skandalnudel und Hotelerbin Paris Hilton (30) etwa, bekannt durch ganz und gar nicht jugendfreie Auftritte. 2009 machte sie Schlagzeilen, als ein Video an die Öffentlichkeit gelangte. Darin ist Paris unter anderem in den Ferien, zu sehen, in welchen sie jungen Männern erlaubt ihr an die Brüste zu fassen, beim nackigen Räkeln in der Badewanne oder in breitbeiniger Grätschte über einen Kopierer.

Fast ein alter Hase in Sachen Hervorrufen eines öffentlichen Ärgernisses ist George Michael (47). Bekannt für seine freimütigen Sex-Bekenntnisse wie etwa: «Sex im Park ist ein viel besserer Ort, um schnellen und ehrlichen Sex zu bekommen, als in einer Bar, wo man mit Ecstasy vollgedröhnt jemanden anschreien und hoffen müsse, dass er das gleiche im Bett wolle wie man selbst.» In den Knast musst er zwar wegen Drogenbesitz am Steuer, verwarnt wurde er jedoch auch schon mal, als er beim Onnaieren auf einer öffentlichen Toilette erwischt wurde.

Der Vater aber des Sofa-Exhibitionismus ist der als «Kitsch-König» bekannt gewordene New Yorker Künstler Jeff Koons (65). Schweinisch, schrill und zuckersüss - mit Nippes und Porno provoziert der amerikanische Künstler Jeff Koons den guten Geschmack. Liebe, Hass und Dollarmillionen hat ihm seine Karriere schon eingebracht. Einen regelrechten Skandal provozierte er Anfang der Neunziger Jahre, als er Plastikskulpturen unter dem Titel «Home sweet home» schuf, die ihn beim detailreichen Geschlechtsakt mit seiner damaligen Frau, dem italienischen Pornostar Ciccolina (Aka Ilona Staller) zeigten. Dass Kunst in diesem Sinne in Japan verboten wird, zeigen Werke des Künstlers Shinoyama aus Tokyo. Der Fotograf inszeniert seine weiblichen Akte jeweils an öffentlichen Plätzen. Nicht belangt für seine zweifelhaften Shootings dagegen ist der bekannte Modefotograf Terry Richardson (45), der den letztjährigen Pirelli-Kandeler fotografieren durfte, welcher nackte Models mit Schlangen im Dschungel zeigte. Wie bekannt wurde, demonstriert der freizügige Richardson seinen Musen gerne auch mal sein eigenes besten «Stück».

Von seinen schlagzeilenträchtigen Skandalen geheilt ist dagegen der US-amerikanische Profi-Golfer John Daly (42). Der für seine Saufgelage, Drogenexzesse und nackte Auftritte auf dem Golfcourt berühmte Paradiesvogel bekannte, er verzichte künftig auf fast alle Laster.

(cls)