Für Egli entschieden sich über 70 Prozent der Zuschauer, die ihre Stimme abgegeben hatten. Auch von der Jury wurde sie zuletzt favorisiert.

Der 24-jährigen Metzgerstochter aus Pfäffikon SZ hat es die volkstümliche Musik angetan: Seit Jahren tritt sie in der Schweiz als Schlagersängerin auf. Ursprünglich gelernte Coiffeuse, durfte Egli bereits mit 18 Jahren an der Seite von Lys Assia auftreten, am Grand Prix der Volksmusik.

Bereits vor der "DSDS"-Finalsendung war Egli als Favoritin gehandelt worden. Mit der Schwyzerin gewinnt zum zweiten Mal in Folge ein Nachwuchstalent aus der Schweiz die deutsche Castingshow: 2012 holte Luca Hänni den Sieg ins Berner Oberland.

"Die phänomenale Superstimme aus dem Erzgebirge mit der Extraportion Gefühl" gegen "die einmalige Schlagerprinzessin aus der Schweiz, die alle Herzen im Sturm erobert" - so war das Finale angekündigt worden. Während Lisa Wohlgemuth überwiegend auf englische Titel setzte, bekannte Beatrice Egli immer wieder: "Ich tue alles für den Schlager."

Wohlgemuth hatte kurz vor der Sendung noch eine Kehlkopfentzündung auskuriert. Pünktlich zu Beginn der Show konnte Dieter Bohlen jedoch ihre Genesung verkünden. Am Ende wirkte sie neben der Dauerstrahlerin Egli allerdings ziemlich angeschlagen.

RTL hatte bereits zum zehnten Mal einen Superstar gesucht, auch im nächsten Jahr soll es eine Staffel geben. Die Einschaltquoten waren zuletzt allerdings rückläufig.