Street Parade

Von der Demonstration zum Volksgaudi: Die Street Parade in Bildern

Gegen 2000 Teilnehmer nahmen an der ersten Street Parade von 1992 teil. Inspiriert von der Berliner Love Parade machte der Mathematikstudent Marek Krynski bei der Stadtpolizei eine Eingabe für eine «Demonstration für Liebe, Friede und Freiheit.

Am 5. September 1992 fand sie statt. Die erste «Demonstration für Liebe, Friede, Freiheit, Grosszügigkeit und Toleranz» fand statt, die Street Parade war geboren. Ein Jahr darauf, am 28. August 1993 raven schon mehr als 10000 Teilnehmer durch Zürich.

Street Parade wird verboten

1994 droht der Street Parade jedoch das Aus. Polizeivorstand Robert Neukomm will die Demonstration verbieten. Die Street Parade sei zu gross und zu laut und verschmutze die Strassen. Zudem würde der Anlass auch nicht interessieren, so die Argumente. Daraufhin  kommt es zu einem Sturm der Entrüstung. Der enorme öffentliche Druck führt dazu, dass die Bewilligung doch noch erteilt wird. Rund 40000 Teilnehmer feiern an der Street Parade.

Im Jahr darauf ist alles anders. Die Polizei spricht von der grössten und friedlichsten Demonstration, die Zürich je erlebt habe. Rund 120000 Raverinnen und Raver haben mitgefeiert. Schon 1997 feiern rund eine halbe Million Menschen am Zürcher Seebecken und in den Clubs. Die Street Parade gehört nun zu den ganz grossen Anlässen in der Schweiz.

Am Samstag sind nun 30 Love Mobiles auf Zürichs Strassen unterwegs.

Auf dem Campingplatz Seebucht am Zürichsee bereiten sich Raver auf die grösste Party der Schweiz vor

Auf dem Campingplatz Seebucht bereiten sich Raver auf die grosse Party vor

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