Musik - Klassik

Verloren geglaubtes Vivaldi-Werk in Schottland entdeckt

Ein Konzert für Flöte des italienischen Komponisten Antonio Vivaldi (1678-1741) ist unter den Dokumenten eines schottischen Lords entdeckt worden. Das teilte das dortige Nationalarchiv am Donnerstag mit.

Die Existenz des Werkes "Il Gran Mogol" war bisher nur durch die Erwähnung in einem Verkaufskatalog aus dem 18. Jahrhundert bekannt. Es ist Teil eines vierteiligen Konzertzyklus, dessen restliche Werke noch nicht gefunden worden sind, erklärte Andrew Wolley, Forscher an der Universität von Southampton.

Im kommenden Januar soll "Il Gran Mogol" in Perth (Australien) erstmals seit Jahrhunderten wieder aufgeführt werden. Das Manuskript wurde im Zuge von Forschungsarbeiten entdeckt, bei denen Dokumente des Marquis von Lothian aus den Archiven von Edinburgh untersucht wurden.

Das Werk Vivaldis wurde von Lord Robert Kerr, Sohn des dritten Marquis und Amateurflötist, bei einer Europareise erworben.

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