Es gebe jemanden im Weissen Haus, der wenig Achtung vor der Wahrheit, Moral oder Empathie jeder Art habe, twitterte Rose am Sonntag.

In einer Reihe weiterer Tweets liess der Frontmann von Guns N' Roses seinem Frust freien Lauf, weil die Republikaner Schlupflöcher suchten, um ohne Genehmigung Musik der Gruppe auf politischen Veranstaltungen zu spielen.

Es sei schon eine Art Ironie, dass Trump-Unterstützer der "Anti-Trump-Musik" zuhörten, spottete der Sänger. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele von ihnen das verstehen oder sich darum scheren."

Rose hatte in der vergangenen Woche dazu aufgerufen, bei den Zwischenwahlen an diesem Dienstag für die oppositionellen Demokraten zu stimmen.

Auch andere Musiker haben Trump gebeten, keine Songs von ihnen während Wahlkampfveranstaltungen zu spielen. Dazu gehören Steven Tyler von Aerosmith, Twisted Sister sowie Elton John, wie die Nachrichtenseite "The Hill" berichtete.

Guns N' Roses landeten in den 80ern und 90ern mit "November Rain", "Sweet Child O' Mine", "Knockin' On Heaven's Door" und "Paradise City" grosse Hits. Die Musiker um Axl Rose und Gitarrist Slash waren danach lange zerstritten. Die Band trat 2016 erstmals nach 20 Jahren wieder in Original-Formation auf.