«I wanna ha, I wanna ha, I wanna ha, I wanna ha. I wanna really, really, really wanna zigazig ah.»

20 Jahre ist es her, seit die Spice Girls mit diesen Songzeilen und dem dazugehörigen Titel «Wannabe» in die Hitparaden tanzten. Es war die Zeit der Girlie-Bewegung, die die Spice Girls massgeblich mitprägten. Ihr Slogan «Girl-Power» wurde allerdings auch immer wieder als Pseudo-Feminismus getarnte Marketings-Strategie kritisiert.

Das Original: Die Spice Girls mit «Wannabe»

Das Original: Die Spice Girls mit «Wannabe»

Nun, 20 Jahre später, feiert «I wanna ha I wanna ha» eine eindrückliche Renaissance. Am Mittwoch ging ein neuer, aufwändig produzierter Video-Clip des Songs «Wannabe» auf den sozialen Netzwerken viral, alleine auf Facebook wurde er über 35 Millionen Mal angeklickt.

Für Bildung, gegen Kinderheirat

Im Clip tanzen Schülerinnen in Kopftüchern und fordern Bildung für alle Mädchen, Frauen in einer südafrikanischen Township sprechen sich singend gegen Kinderheirat aus.

Hinter dem viralen Hit steht die UN-Initiative «Global Goals», in deren Fokus unter anderem auch die Verbesserung der Gleichstellung steht.

Die Initiative wird unter anderem von Melinda Gates, Philantropin, und Sheryl Sandberg, Geschäftsführerin von Facebook, unterstützt.

Victoria Beckham: «Ich bin stolz»

Die Spice Girls reagierten begeistert auf die Adelung ihres 90er-Jahre Hits. Victoria Beckham schrieb auf Twitter: «20 Jahre später – Girl Power wird benutzt, um eine neue Generation zu stärken. Ich bin so stolz.»