Intendant Markus Hinterhäuser hielt fest, statt läppischer Skandälchen hätten "Intelligenz und Produktivität" den künstlerischen Sommer geprägt: "Wir hatten ein aufmerksames und mitdenkendes Publikum", freute er sich.

Mit den "Skandälchen" spielte Hinterhäuser wohl auch auf den Schweizer Globalisierungskritiker Jean Ziegler an. Dieser hatte auf seine Ausladung als Eröffnungsredner mit wütenden Communiqués und einem Youtube-Beitrag reagiert, in denen er die Sponsoren des Festivals - Konzerne und Banken - angriff.

Insgesamt kamen nach Festspielangaben 212'000 Besucher aus 72 Nationen zu den 248 Veranstaltungen der Salzburger Festspiele. Mit Neben-Veranstaltungen komme das Festival sogar auf 251'000 Besuche. In der Kasse schlägt sich die Auslastung von 95 Prozent in Einnahmen in einer Gesamthöhe von 24,8 Millionen Euro nieder.