Die Löwen des Zürcher Zoos trugen am 8. Mai plötzlich Masken. Auch Models die Werbemodels einer Modekette. Insgesamt 70 Plakate liess Soulsänger Seven maskieren. Er wollte damit auf den Verein «The Art is King». Die Guerilla-Aktion ausgeführt hat die Luzerner Event-Agentur Red Key. Sie vertritt Seven seit kurzem.

Die Plakatgesellschaft APG|SGA war über die Aktion alles andere als erfreut. Sie hat sich Zeit gelassen, bis sie reagiert, auch weil sie das Ausmass zuerst genau klären musste, wie Mediensprecherin Sandra Liechti auf Anfrage der az.

Zeichen der Wiedergutmachung

«Wir hatten einen grossen Aufwand, denn wir mussten 70 Plakate ersetzen», sagt Liechti. Kostenpunkt: Mehr als 5000 Franken.

Die Plakatgesellschaft präsentiert Seven nun die Rechnung. Noch heute Freitag oder am Montag wird sie ihm einen Brief schreiben. Und Seven auffordern, 3000 Franken an eine karitative Organisation zu überweisen. «Als Zeichen der Wiedergutmachung», so Liechti.

Seven schweigt

Und wenn Seven nicht zahlt? «Es ist im Interesse aller Beteiligten, dass es eine friedliche Lösung gibt», sagt Liechti.

Seven beziehungweise dessen neues Management wollen sich zur Angelenheit erst äussern, wenn man den Brief erhalten haben, sagt Ilan Kriesi von Red Key. (rsn)