Bayreuther Festspiele

Richard-Wagner-Museum öffnet zum Festspielstart wieder

Ein Ausstellungsstück, das ab 26. Juli wieder im Richard-Wagner-Museum in Bayreuth zu besichtigen ist (Archiv)

Ein Ausstellungsstück, das ab 26. Juli wieder im Richard-Wagner-Museum in Bayreuth zu besichtigen ist (Archiv)

Dass das Richard-Wagner-Museum ausgerechnet 2013, zum 200. Geburtstag des Komponisten, wegen Bauarbeiten geschlossen war, hat der Stadt Bayreuth viel Häme und Spott eingebracht. Am 26. Juli öffnet das Museum wieder.

Fünf Jahre lang war es geschlossen, nun öffnet das Richard-Wagner-Museum in Bayreuth zum Festspielstart wieder. Vom 26. Juli an können Gäste das Haus Wahnfried besuchen, in dem der Komponist Richard Wagner (1813-1883) mit seiner Familie lebte. Das Museum ist für rund 20 Millionen Euro saniert und erweitert worden, auch das Ausstellungskonzept wurde überarbeitet.

Das Museum präsentiert sich künftig in drei Abschnitten: Im Haus Wahnfried werden Leben und Werk Wagners thematisiert. Das Siegfried-Wagner-Haus nebenan wird erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich sein: Hier widmet sich die Dauerausstellung der engen Verbindung zwischen Bayreuth und der NS-Diktatur und den persönlichen Beziehungen der Familie Wagner zu Adolf Hitler.

In einem Neubau schliesslich geht es um die Festspiele; zu sehen sind unter anderem historische Bühnenbildmodelle und Kostüme. Auch Sonderausstellungen sind geplant; die erste beschäftigt sich mit der Geschichte von Haus Wahnfried und ist vom 27. Juli bis Januar 2016 zu sehen.

Die Villa Wahnfried wurde in den 1870er Jahren am Rande des Bayreuther Hofgartens erbaut. Die Familie Wagner zog 1874 dort ein. Seit 1976 beherbergt das im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte Gebäude das Richard-Wagner-Museum.

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