Karriereglück

Rapper Marteria: «Fussball-Karriere hätte mich nicht zufrieden gemacht»

Der aus Rostock stammende Rapper Marteria (Marten Laciny) steht vor dem Bahnhof, bevor er am 23. August 2016 in Anklam bei einem Konzert gegen Rechtsextremismus auftritt. (Archiv)

Der aus Rostock stammende Rapper Marteria (Marten Laciny) steht vor dem Bahnhof, bevor er am 23. August 2016 in Anklam bei einem Konzert gegen Rechtsextremismus auftritt. (Archiv)

Der aus Rostock stammende Rapper Marteria (Marten Laciny) ist froh, dass er sich damals für die Musik und gegen eine Karriere als Fussballer entschieden hat.

"Was hätte denn kommen können? Eine Meisterschaft, ein 5er-BMW - das hätte mich alles nicht befriedigt", sagte der 34-jährige Musiker ("Lila Wolken") dem "Playboy".

Der in Rostock geborene Hip-Hopper spielte Ende der 90er in der Jugend des FC Hansa und in der U17-Nationalmannschaft, hörte dann aber auf. "Zweimal am Tag trainieren und danach in Gucci-Boutiquen oder beim Ferrari-Händler rumhängen, und das soll alles sein?"

Der Sänger, der mit bürgerlichem Namen Marten Laciny heisst, will heute mit seinen Texten ein politisches Zeichen setzen und als Vorbild dienen. "Am liebsten würde ich ganz Deutschland ordentlich durchschütteln und schreien: "Hört endlich auf mit eurer Angst vor dem Fremden!" Das ist doch absurd."

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