Es handelt von ihrer Beziehung zu dem Fotografen Robert Mapplethorpe, der in den Achtzigern zum Szenestar wurde, bevor er 1989 an Aids starb. Smith hatte das Buch diesen Frühling auch im Hesse-Museum in Montagnola ob Lugano vorgestellt.

Im Bereich Belletristik wurde Jaimy Gordon für "Lord of Misrule" geehrt. Die Jury nannte den Roman "lebendig, bemerkenswert und sprachlich reich". Das Buch spielt in der Welt der Pferderennen - allerdings nicht bei den edlen Wettsportveranstaltungen, in denen die Zuschauer statt der Tiere die Stars sein wollen, sondern in der rauen Welt West Virginias. Der Staat gilt als einer der ärmsten der USA.

Die Gewinner bekommen neben einer Statuette auch 10'000 Dollar und nicht zuletzt einen Verkaufsschub für ihre Bücher. Für Verstimmung hatte gesorgt, dass die aufsehenerregendste Neuerscheinung des amerikanischen Buchmarktes - "Freiheit" von Jonathan Franzen gar nicht erst in die Endrunde gekommen war.