Die Gründe für den Schritt waren zunächst nicht klar. Prince hatte sich allerdings zuletzt kritisch über Musikdienste geäussert. Am vergangenen Donnerstag zitierte er etwa bei Twitter aus einem Online-Magazin: "Streaming hat den Plattenfirmen im Grunde erlaubt, sich selbst zweimal zu bezahlen, und gleichzeitig das, was sie Künstlern schulden, zu reduzieren..."

Prince hat schon öfter seine Skepsis gegen Massenphänomene zum ausdruck gebracht. So löschte er etwa vergangenen November seine Twitter- und Facebook-Konten sowie seine Youtube-Videos, nachdem er zuvor versucht hatte, seine Musik auf diesen Kanälen zu promoten.

Schon vorher profilierte er sich als Kritiker der grossen Musikkonzerne, denen er vorwirft, sich auf Kosten der Künstler zu bereichern.