Justiz

Pink Floyd legen langen Streit mit Musikkonzern EMI bei

Roger Waters, Gründungsmitglied von Pink Floyd (Archiv)

Roger Waters, Gründungsmitglied von Pink Floyd (Archiv)

Die legendäre britische Rockband Pink Floyd und der Musikkonzern EMI haben ihren langwierigen Rechtsstreit beendet und sich auf einen neuen Fünf-Jahres-Vertrag geeinigt. Das teilte das Unternehmen in London mit.

Im vergangenen Jahr hatte die Band EMI gerichtlich untersagen lassen, ihre Songs einzeln über das Internet verkaufen. Die Verträge der Band mit dem Plattenkonzern schützten die künstlerische Integrität ihrer Alben, hiess es im Urteil.

Band-Anwalt Robert Howe hatte betont, Pink Floyd sei bekannt dafür, auf Werken wie "Dark Side of the Moon", "The Division Bell" und "The Wall" "nahtlose" Musikstücke komponiert zu haben.

EMI vertrat vor Gericht den Standpunkt, der Vertrag beziehe sich nur auf physische Alben, nicht aber auf Internetverkäufe. Die Firma konnte sich mit diesem Argument aber nicht durchsetzen.

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