"Ich bereue es, dass ich für dieses Album keine Frauen angeheuert oder mit ihnen zusammengearbeitet habe - das ist lächerlich."

Zuvor hatte Byrne per Instagram sein neues Album mit einer Zusammenstellung von Fotos von Kooperationspartnern beworben - unter anderem Brian Eno und Musiker wie Jack Penate, Daniel Lopatin und Sampha. Daraufhin hatte Byrne viel Kritik geerntet, weil auf den Fotos keine einzige Frau zu sehen war.

"Ich bin froh, dass wir in einer Zeit leben, in der diese Konversation passiert", schrieb Byrne danach. "Es ist schwer zu realisieren, dass - egal wie viel Zeit man darauf verwendet, die Welt in eine als richtig angesehene Richtung voranzubringen - man selbst manchmal Teil des Problems ist."

Der in Schottland geborene Musiker war in den 70er und 80er Jahren als Sänger der Talking Heads und später als Solokünstler berühmt geworden. Er arbeitet aber auch als Filmkomponist, Buchautor, Fotograf und Kolumnist.