Die Repressionen unter anderem gegen die Organisationen Amnesty International und Human Rights Watch seien nicht hinnehmbar, erklärte der Gründer der Band Dire Straits am Donnerstag auf seiner Internetseite.

Er sei stets gerne in Russland aufgetreten, habe sich nun aber zu diesem Schritt entschlossen. "Ich hoffe, dass sich das gegenwärtige Klima bald ändern wird", betonte der Gitarrist.

Russische Behörden gehen seit Wochen mit Härte gegen NGOs vor. Hintergrund ist ein international umstrittenes Gesetz über "ausländische Agenten".

Nach dem Gesetz müssen die Organisationen sich selbst als "ausländische Agenten" anzeigen, wenn sie Geld aus dem Ausland erhalten. Menschenrechtler fürchten, dass Kritiker von Kremlchef Wladimir Putin auf diese Weise als Spione verfolgt werden.