Luca Hänni

Luca Hänni: «Man hört natürlich, dass es ein Dieter-Bohlen Song-ist»

Altea Autiero (11, links) aus Schlieren ZH, Martin Camprubi aus Solothurn (9) und Mara Imhof (10) aus Lengnau AG beim Interview mit Luca Hänni (17) im Radiostudio Argovia in Aarau.

Altea Autiero (11, links) aus Schlieren ZH, Martin Camprubi aus Solothurn (9) und Mara Imhof (10) aus Lengnau AG beim Interview mit Luca Hänni (17) im Radiostudio Argovia in Aarau.

Erst 17 und schon ein grosser Liebling vieler Teenies: Luca Hänni, der Sieger von «Deutschland sucht den Superstar», wurde von den drei «Sonntag»-Kinderreportern Altea (11), Mara (10) und Martin (9) interviewt.

Kinder: Hoi Luca

Luca Hänni: Hallo Mara, Altea und Martin. Cool, dass ihr hier seid! Dann schiesst mal los mit euren Fragen.

Möchtest du einmal Schweizerdeutsch singen?

Momentan singe ich nur englisch. Aber ich kann mir vorstellen, irgendwann einmal einen schweizerdeutschen Titel zu singen. In Planung ist das momentan allerdings nicht.

Hättest du gedacht, dass du Sieger bei «Deutschland sucht den Superstar» wirst?

Nein, niemals. Als ich am Casting teilgenommen habe, hätte ich nie geglaubt, dass ich gewinnen könnte.

Wie ging es dir beim ersten Casting?

Meinst du das Vorcasting oder das erste Casting mit der Jury?

Das erste Casting mit der Jury.

Jaaa, das war aufregend! Ich war sehr nervös und sprach damals noch sehr schlecht hochdeutsch. Und dann liess ich auch noch die Gitarre fallen. Das war ziemlich peinlich. Aber es ging glücklicherweise doch noch gut aus. (Lacht.)

Was machst du in deiner Freizeit?

Im Sommer gehe ich jeweils Wakeboarden und im Winter Snowboarden. Ich mag Sport. Manchmal gehe ich joggen und ins Fitnesscenter. Momentan heisst es aber: Musik, Musik, Musik. Die Musik war natürlich schon immer ein wichtiges Hobby. Und zurzeit haben daneben auch gar keine anderen Freizeitbeschäftigungen Platz.

Welches Lied hat dir bei «DSDS» bis jetzt am besten gefallen?

«The A-Team» von Ed Sheeran. Diesen Song mag ich überhaupt am liebsten.

Hast du schon an anderen Castings teilgenommen?

Nein, «DSDS» war bisher das erste - und bleibt «äuä» auch das letzte Casting.

Welche Musik magst du am liebsten?

Balladen, also ruhige Songs, die von Gitarre oder Klavier begleitet werden. Gleichzeitig gefallen mir auch schnelle Lieder.

Wo möchtest du deine Ferien ver bringen?

In meinen nächsten Ferien fahre ich wahrscheinlich nach Gran Canaria. Auf jeden Fall irgendwo ans Meer.

Wie hast du dich gefühlt, als Dieter Bohlen zu dir sagte: «Da steht ein potenzieller ‹DSDS›-Gewinner vor mir»?

Wow, du weisst es aber genau! (Lacht.) Das war auf den Malediven, nach dem ersten Gruppenauftritt. Das Kompliment hat mich natürlich sehr gefreut. Aber ich dachte danach nicht, dass ich tatsächlich Sieger werde. Ich habe das glücklicherweise schnell wieder vergessen, denn so habe ich weitergekämpft.

Wann hast du angefangen zu singen?

Uh, ganz früh. (Gähnt.) Entschuldigt, ich bin wohl ein wenig müde. Zuerst spielte ich Schlagzeug, dann kam Klavier und nachher Gitarre dazu. Mit zehn hab ich dann angefangen zu singen.

Martin: Ich spiele auch Schlagzeug!

Echt?

Martin: Ja!

Super! Dann weiter so!

Wie war es für dich, als die Jury sagte, du bist bei den Mottoshows dabei?

Das war ein grosser Sprung nach vorne. Und ein Vertrauensbeweis der Jury. Ein schönes Kompliment also.

Wie ist es, auf der «DSDS»-Bühne zu stehen?

Die Bühne ist toll. Überall diese Lichter und rundherum coole Leute, die dich unterstützen. Am Anfang war ich immer total aufgeregt. Nun bin ich viel lockerer geworden.

Hast du früher Gesangsunterricht genommen?

Nein, früher besuchte ich keinen Gesangsunterricht. Jetzt natürlich schon. Ich habe vor einem Jahr für «DSDS» damit angefangen. Jetzt pausiere ich gerade, aber sobald ich wieder Zeit habe, mache ich weiter.

Wie findest du «DSDS Kids»?

Eine gute Idee. Bei der letzten Show war ich dabei und habe meine Single «Don't Think About Me» gesungen. Da waren coole Mädchen und Jungs dabei. In deren Alter hätte ich mich wohl noch nicht auf die Bühne getraut.

«Deutschland sucht den Superstar»-Gewinner Luca Hänni überrascht die Teilnehmer von DSDS-Kids

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Von Dieter Bohlen hast du schlechte Kritik fürs Duett mit Kandidatin Angel bekommen.

Ja, wir waren wirklich nicht gut. Das war mir schon im Vornherein klar, als ich den Song zum ersten Mal gehört habe und wusste, dass wir ihn gemeinsam singen werden. Das hat mir nicht so gepasst. Aber man muss auch schlechte Kritik einstecken können. Das ist wichtig. Es kann nicht immer nur alles rosig und schön sein.

Gefällt dir der Finalsong?

Ja, klar. Man hört natürlich, dass es ein Dieter-Bohlen-Song ist und als «Hit» produziert wurde. Ich finds cool, dass das Lied eine Steigerung drin hat. Es beginnt ruhig und wird immer kräftiger. Ich freue mich aber vor allem auf das Album «My Name Is Luca», das nächste Woche am 18. Mai 2012 herauskommt.

Das ist Luca Hännis erstes Video zur Single Don't Think About Me

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Wie hast du dich gefühlt, als deine erste CD vor dir lag?

Es ist ein super Gefühl, die erste CD in den Händen halten zu können. Das Fotoshooting fürs Cover - das ist das Bild vorne auf der CD, das nennt man Cover - hat extrem Spass gemacht.

Mein Bruder möchte wissen, welchen Haargel du benutzt.

Hm, wie heisst die Marke noch mal? Paul ..., Paul Mitch ...? (Schaut zu Manager Volker Neumüller rüber) Volker, wie heisst noch mal meine Haargel-Marke? Volker: Paul Mitchell heisst die. Luca: Ah ja, genau. (Im Hintergrund kreischen plötzlich die Fans, die vor der Türe des Studios von Radio Argovia stehen und rufen laut «Luca», «Luca». Luca und die Kinder lachen und müssen warten, bis es leiser wird.)

Was wolltest du als Kind werden?

Sänger. Das ist schon immer mein Traum gewesen.

Mit wem hast du dich bei «DSDS» gut verstanden - abgesehen von Jessie?

Mit Daniele. Mit ihm verstand ich mich prima - ausser an seinen launischen Tagen. (Lacht.)

Das wärs.

Merci für eure Fragen. Es war cool mit euch! Jetzt gehts gleich weiter ins Radio Studio, da habe ich schon mein nächstes Interview.

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