Frauen und Männer zeigen sich dieses Wochenende in Tracht und Mutz. Rothrist ist Treffpunkt für Jodler, Fahnenschwinger und Alphorn- sowie Büchelbläser. «Das Jodlerdörfli ist ein Bijou», betonte OK-Präsident Thomas Burgherr auf dem Weg zur Eröffnung des Jodlerfestes. Zahlreiche Aktive und Gäste haben sich zum Auftakt in Rothrist eingefunden.

«Es ist höchste Eisenbahn, dass das Jodlerfest beginnt.» Mit diesen Worten eröffnete Silvia Meister den Grossanlass. Rund 20 000 Besucher werden erwartet. Die Präsidentin des Nordwestschweizerischer Jodlerverbands lobte das unermüdliche Engagement und die enorme Arbeit des Organisationskomitees. «Wir haben eine wunderbare Tradition – Jodeln, Fahnenschwingen und Alphornblasen – das gibt es sonst nirgends auf der Welt», betonte Silvia Meister.

Obwohl Burgherr selber weder Jodler, Fahnenschwinger oder Alphornbläser ist, liegt ihm das Brauchtum am Herzen: «Tragt diese Tradition weiter für unsere jungen Leute, für unser schönes Land». Einen ersten Vorgeschmack, was in Rothrist in den nächsten Tagen erwartet werden kann, zeigten die Jurymitglieder. Sie stimmten kurzerhand zum Lied «Gschänkte Tag» an. Singen, schwingen und spielen war bereits am Nachmittag bei den ersten Wettvorträgen angesagt. Auf den «Kultur-Wettbewerb» freut sich Ammann Hans Jürg Koch. Es seien Tage «für s’ Härz und s’Gmüet».