«Ich habe das Gefühl, dass die Leute vermehrt das Verlangen nach richtiger, echter Musik haben», sagt Jesse Ritch, der Berner Pop-Sänger und Ex-DSDS-Halbfinalist gegenüber der «Nordwestschweiz». Ritch zeichnet deshalb heute Abend im Dilaila-Club in Regensdorf sein Album noch einmal neu auf – live, akustisch und reduziert. Das Album, das Ritch Anfang Jahr veröffentlicht hat, sei das genaue Gegenteil, beinhaltet «moderne Dance-Tracks mit viel Elektronik», so der Sänger.

Nun freut sich der 21-Jährige, dieses Studio-Gemisch auf seine musikalische Essenz zu destillieren. Denn er habe die Erfahrung gemacht, «dass die Leute gerne nahe bei den Künstlern sind. Mit dieser intimen Art der Musik ist das natürlich besser möglich als in der herkömmlichen Form» , so das Berner Pop-Sternchen.

Nervosität vor dem Auftritt

Für die Klangkulisse zuständig sind der Basler Pianist Phil Dankner und der Perkussionist Bruno Sieber, mit denen Ritch schon früher Musik gemacht hat.

Obwohl kleinere Konzerte nichts Neues sind für den Teenie-Schwarm, ist er etwas nervös. «Ein Live-Album ist immer etwas Besonderes. Da muss gleich beim ersten Versuch alles klappen.» Die Frage, ob Jesse Ritch nun ganz auf akustisch umsatteln will, verneint der Berner: «Das ist eher als Projekt zu sehen». Nach der Aufnahme geht das Trio mit der neuen Platte auf Tour. Ab September gibts die Möglichkeit, die neuen Töne des Jesse Ritch live zu erleben.

Infos unter www.jesseritch.ch. (aru)